Rom Spiegel
 
 

Rundgang Piazza Navona, Pantheon

Wir erreichen die Piazza Navona, den Ausgangspunkt dieses Rundgangs mit einem der zahlreichen auf dem Corso Vittorio Emanuele II zwischen der Piazza Venezia, Largo Argentina und der Ponte Vittorio Emanuele verkehrenden Bussen (40, 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 186, 492, 628, 916), Man steigt an der Piazza S. Pantaleo beim Museo di Roma aus und gelangt durch die Via d. Cuccagna zur Piazza Navona

Palazzo Massimo alle Colonne

Am Übergang der Piazza Pantaleo zur Piazza di Massimi steht der Palazzo Massimo alle Colonne. Er wurde von Baldassare Peruzzi für die Familie Massimo erbaut. Die Häuser dieser Familie waren während der großen Plünderung Roms, dem Sacco di Roma 1527 zerstört worden. Die Familie Massimo geht zurück bis auf Quintus Fabius Maximus, welcher im 3. Jahrhundert v. Chr. Hannibal besiegte. Das stolze Wappen der Familie zeigt den jungen Herkules. Aus dieser Familie stammen zahlreiche bedeutende Humanisten, auch führte ein Mitglied der Familie Massimo die Friedensverhandlungen mit Napoleon. Der ursprüngliche Palazzo stand auf den Ruinen des Domitianstadions. Um ihn herum führte die päpstliche Prunkstraße, die Via papalis. Die Fassade zur Piazza Massimi hin, auf der eine einzelne Säule aus dem antiken Domitianstadion steht, ist mit zahlreichen Fresken und Stuckarbeiten reich verziert. Nur einmal im Jahr (am 16. März) ist der Palazzo öffentlich zugänglich, zur Erinnerung an die Wiederbelebung des jungen Paolo Massimo durch den heiligen Filippo Neri 1538.

Palazzo Massimo alle Colonne

Palazzo Braschi

(Piazza San Pantaleo 10, Bus 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 186, 492, 628, 916, Di-So 09:00-19:00, Tel: 06-67 10 83 46)

An der gegenüberliegenden Seite der Piazza San Pantaleo gelegen, ist der Palazzo Braschi der letzte, für die Familie eines Papstes errichtete Palast in Rom. Der mit eindrucksvoller Fassade die Piazza San Pantaleo prägende Palazzo wurde Ende des 18. Jahrhunderts von Cosimo Morelli für die Neffen von Papst Pius IV errichtet. Heute beherbergt der Palazzo das Museo di Roma mit Zeichnungen, Einrichtungs- und Gebrauchsgegenständen aus dem Rom des Mittelalters bis zum 19. Jahrhundert

Palazzo Braschi

Piazza Navona

Dieses Meisterwerk barocken Gestaltens - und vielleicht einer der schönsten römischen Plätze, oder einer der schönsten Barockplätze- befindet sich an der Stelle des antiken Stadion des Domitian (85 n. Chr. ). Die Form des Platzes (langgestrecktes Oval) widerspiegelt die Arena des alten Stadions. Die den Platz umgebenden Gebäude wurden auf den Fundamenten der Haupttribünen errichtet. (Verläßt man den Platz an der schmalen Nordseite Richtung Piazza di S. Apollinare, so sieht man links an der Rückseite des Hauses Piazza Navona Nr. 49 noch eindrucksvolle Reste der antiken Fundamente.)

Keimzelle der barocken Umgestaltung des Platzes war eine zentrale Brunnenanlage, welche unter Papst Gregor XIII (1572 - 1586) errichtet wurde. Aus dieser Zeit sind noch die Fontana del Moro im Süden sowie die Fontana del Nettuno im Norden erhalten. Beide wurden ursprünglich von Giacamo delle Porta um 1575 geschaffen, aber im 16. und 19. Jahrhundert mit zahlreichen Figuren weiter ausgeschmückt.

Piazza Navona

Fontana dei Fiume

Der zentrale Brunnen wurde 1651 durch Berninis barockes Meisterwerk, die Fontana dei Fiume, ersetzt. Der reich geschmückte Brunnen stellt die vier personifizierten Flüsse der damals bekannten vier Erdteile dar. Nil für Afrika, Ganges für Asien, Rio de la Plata für Amerika und Donau für Europa (man beachte, wie damals gänzlich andere Flüsse im Zentrum der Aufmerksamkeit standen und zur Versinnbildlichung eines Kontinentes herangezogen wurden als heute). Der Nil hat sein Haupt verhüllt, als Ausdruck dafür, daß damals seine Quellen nicht bekannt waren. Der römische Volksmund nutzte dies für eine schöne Anekdote aus dem Wettstreit der beiden Künstler Bernini und Barromini (Erbauer der Kirche S. Agnese in Agone gleich westlich der Fontana dei Fiume). Sie besagt, der Nil verhülle sein Haupt um nicht die häßliche Fassade der Kirche sehen zu müssen, während der Rio de la Plata die Hand erhebt, den drohenden Einsturz der Kirche abzuwehren. Dagegen macht die Figur der heiligen Agnes oben auf der Kirchenfassade eine beschwichtigende Handbewegung.

Fontana dei Fiume

Santa Agnese in Agone

Piazza Navona, Bus 46, 62, 64, 70, 80, 81, 87, 116, 492, 628, 810, Di-So 10:00-12:00 16:00-19:00, Tel: 06-68 19 21 34

Die Kirche S. Agnese in Agone ist zugleich das bedeutendste Bauwerk der Piazza Navona. Der Beiname in Agone (auf dem Kampfplatz) erinnert an das antike Domitianstadion. So wurde die Kirche zwischen 1653 und 1657 von Barromini an der Stelle errichtet, an der die heilige Agnes den Märtyrertod starb. Der Grundriß der Kirche, ein griechisches Kreuz, geht noch auf den ursprünglichen Planer, Carlo Rainaldi, zurück. Im Inneren befindet sich die Familiengruft der Familie Pamphili, aus der Papst Innozenz X, der Bauherr der Kirche, stammt.

Südlich an die Kirche grenzt der Palazzo Pamphili an, der 1644 bis 1650 ebenfalls von Papst Innozenz X errichtete Wohnsitz der Pamphili. Die Südseite des Platzes wird vom Palazzo Braschi begrenzt ( errichtet 1775 bis 1779 unter Papst Pius VI aus dem Hause Braschi).

Santa Agnese in Agone

Durch die Via Pasquino gelangen wir zur Piazza di Pasquino.

Hier befindet sich an einer Ecke des Palazzo Braschi der Pasquino, eine der alten sprechenden Statuen Roms. Zur Zeit der weltlichen Macht der Päpste war es nicht gern gesehen, wenn man Kritik an der Politik oder verschwenderischen Lebensweise der Päpste äußerte. So wurde die römische Bevölkerung erfinderisch und heftete einigen bekannten Statuen Zettel mit entsprechendem politischem oder lästerndem Inhalt an, die sprechenden Statuen waren geboren.

Verlassen wir die Piazza Navona an der nordwestlichen Ecke durch die Via d Lorenesi, so stoßen wir an der Kreuzung mit der Via della Anima auf die Kirche

Santa Maria dell' Anima

Via della Pace 20, Bus 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 186, 492, 628, 916, Mo-So 08:00-13:00 14:00-19:30, Tel: 06-682 81 81

Santa Maria dell´Anima war die Deutsche Kirche in Rom. Zahlreiche Bilder im Inneren, so auch das Wunder des heiligen Benno, erinnern an die Deutsche Kirchengeschichte. So ist denn auch hier der aus Utrecht stammende Papst Hadrian VI (1522-1532) hier begraben; der letzte ausländische Papst bis Johannes Paul II. Das pompöse Grabmal von Baldassare Peruzzi ist nicht zu übersehen.

Santa Maria dell' Anima

Gehen wir den Vicolo dell'Arco della Pace hinein, so gelangen wir zur Kirche

Santa Maria della Pace

Vicolo dell´Arco della Pace 5, Bus 40, 46, 62, 64, 70, 81, 87, 116, 186, 492, 628, 916, Mo-Fr 10:00-12:45, Tel: 06-686 11 56

An der Stelle, an der heute die Kirche Santa Maria della Pace steht, soll ein betrunkener Soldat die Brust eines Madonnenbildes mit der Lanze durchbohrt haben, worauf dieses zu bluten anfing. Um Maria zu versöhnen (und somit den Krieg gegen die Türken zu Ende zu bringen) ließ Papst Sixtus VI die Kirche von Baccio Pontelli errichten (1471-1484). Da tatsächlich Friede eintrat erhielt die Kirche den Namen Santa Maria della Pace. Der Glockenturm stammt von Bramante (1504) und ist ähnlich beeindruckend und bedeutend wie sein Tempietto auf dem Gianicolo. Pietro da Cortona schuf den halbkreis förmigen Portikus (1656). Das Innere zeigt Raffaels Fresken die Vier Sibyllen und die Vier Propheten. Die Seitenkapelle rechts stammt von Antonio da Sangallo dem Jüngeren.

Folgen wir dem Vicolo dell´Arco della Pace so treffen wir auf die Via Coronari. Diese schmale Gasse führt schnurgerade bis zur Ponte San Angelo, wo man den Tiber überqueren kann und den Vatikan erreicht. So taten es in früheren Zeiten auch zahlreiche Pilger. So ließen sich hier zahlreiche dubiose Händler nieder, um den Fremden das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die meisten dubiosen Händler sind heute freilich verschwunden, aber dennoch kann man sein Geld in den Zahllosen Antiquitätenläden los werden. Gehen wir durch die Via Coronari zurück, so treffen wir nördlich der Piazza Navona auf die Piazza di San Apollinare Hier befindet sich der

Santa Maria della Pace

Palazzo Altemps

Piazza di San Apollinare 46, Bus 70, 81, 87, 115, 116, 280, 492, 628, Di-So 09:00-19:45, Tel: 06-83 36 59

Seit der Umorganisation des Museo Nazionale di Roma, welches sich zuvor komplett in den Thermen des Diokletian befand, befinden sich an diesem Standort die bedeutendsten Skulpturen des Museums. Der Palazzo wurde für den Neffen des Papstes Sixtus IV, Giorlamo Riario, errichtet. Bei einem Volksaufstand nach dem Tod des Papstes wurde der Palazzo geplündert. 1568 schließlich kaufte Kardinal Markus Sittich aus Hohenems (Altemps) den Palazzo. 1570 wurde der Palazzo von Martino Longhi restauriert. Die Altemps waren große Kunstsammler und ihre Sammlungen sind nun in das Museum eingeflossen. Im Erdgeschoß beispielsweise die Statue der Athena Parthenos, und die Dionysiosgruppe, eine römische Kopie des griechischen Originals. Im ersten Stock ist die bemalte Loggia des Jahres 1595 zu besichtigen, hier sind besonders zu beachten der Ludovisi Thron mit zahlreichen Reliefs sowie die Statue Galatas Tod.

Palazzo Altemps

Über den Corso Rinascimento oder wieder über die Piazza Navona erreichen wir den Palazzo Madama, welcher im 16. Jahrhundert für die Medici erbaut wurde (Madama Margarethe von Österreich heiratete 1536 Alessandro de Medici) und seit 1871 Sitz des italienischen Senates ist. Südlich des Palazzo Madame steht der von Giacomo della Porta erbaute Palazzo della Sapienza (bis 1935 Sitz der Universität Rom). Barromini erbaute 1642 bis 1650 die Kirche S. Ivo im Innenhof. Nördlich des Palazzo Madame gelangen wir durch die Via del Salvatore an der Kirche San Luigi dei Francesi (erbaut unter Papst Clemens VII (Medici) und 1589 von Domenico Fontana vollendet, Nationalkirche der Franzosen und Ludwig XIV geweiht) vorbei und weiter durch die Via Giustiniani zur Piazza Rotonda.

Pantheon

Piazza della Rotonda, Bus 116, Mo-Sa 08:00-19:30, So 09:00-18:00, Tel: 06-68 30 02 30

Das Pantheon ist der wohl am besten erhaltene antike Tempel. 27 v. Chr. Wurde er von Marcus Agrippa errichtet und allen Göttern (pan theos) geweiht. Hier konnten alle in Rom wohnenden Volksgruppen ihre Götter verehren. Nach mehrfachen Zerstörungen wurde das Pantheon unter Hadrian (117 - 138 n. Chr. ) in seiner heutigen Form wieder aufgebaut. Es besteht aus einer Säulenvorhalle mit 16 korinthischen Säulen und dem angrenzenden Zentralbau des Tempels einem von einer Halbkugel gekrönten Zylinder. Das harmonische Raumgefühl kommt dadurch zustande, daß der Durchmesser des Zylinders der Höhe des Raumes bis zum Scheitelpunkt der Kuppel entspricht (43,50 m). Durch die 9 m große Öffnung in der Kuppel soll wegen der herrschenden Thermik niemals Regen dringen. Papst Bonifaz IV weihte das Pantheon 609 n. Chr. Zur Kirche S. Maria ad Martyres. Hierauf begründet sich das Fest Allerheiligen. Also gewissermaßen eine Fortführung der Tradition hier allen Göttern, allen Heiligen, zu huldigen. Berninis wenig rühmliche Arbeit bestand darin zwei kleine Glockentürme (im Volksmund Eselsohren genannt) anzubauen, welche 1883 wieder abgerissen wurden.

Wenngleich das Pantheon nun eine katholische Kirche war, so hinderte es nicht Papst Urban VIII (1623-1644) aus dem Hause Barberini, den Bronzebeschlag der Vorhalle abzureißen und daraus Kanonen für die Engelsburg sowie den Baldachin der Peterskirche zu gießen. Die nicht auf den Mund gefallenen Römer hatten schnell einen Spruch parat: quod non fecerunt barbari, fecerunt Barberini, was die Barbaren nicht geschafft haben, das schaffte Barberini. Beachtenswert im Innern ist das Grab des Viktor Emanuel II des ersten König des geeinten Italien sowie das Grab des Malers Raffael (1483 -1520).

Vor dem Pantheon steht auf der Piazza Rotonda ein schöner, 1578 von Giacomo della Porta geschaffener Barockbrunnen, auf dessen Sockel 1711 ein bei der Kirche San Ignazio di Loyala ausgegrabener Obelisk gestellt wurde.

Pantheon

Geht man auf der Ostseite des Pantheon die Via di Minerva entlang so gelangt man zur Piazza di Minerva mit der Kirche S. Maria sopra Minerva.

Santa Maria sopra Minerva

Piazza della Minerva 42, Bus 116, Mo-So 07:00-19:00, Tel: 06-679 39 26

Der Name der Kirche erinnert daran, daß sie auf den Grundmauern eines antiken Minervatempels errichtet wurde. Hinter der schlichten Renaissancefassade aus dem 15. Jahrhundert verbirgt sich Roms einzige gotische Kirche, deren Bau 1280 als Teil eines Dominikanerklosters begonnen wurde. Charakteristisch für die Kirche sind die vielen Grabmäler und Grabkapellen im Inneren. Links neben dem Altar steht die von Michelangelo 1519-1520 geschaffene Marmorstatue des auferstandenen Christus (Lendenschurz und Schuh wurden später in Bronze zugefügt). Vor der Kirche steht auf dem Rücken eines Elefanten der kleinste Obelisk Roms. Bernini schuf diesen Elefanten 1667 als Sockel für einen aus dem 6.Jahrhunder v. Chr. Stammenden und 1665 ausgegrabenen Obelisken. Eine herrliche Anekdote berichtet vom Streit des Künstlers mit seinem Auftraggeber (Papst Urban VIII). Der Papst sah in dem Elefanten seinen großen Geist als Stütze der Weisheit (Obelisk), während Bernini den begnadeten Künstler (Elefant) sah, der mit einer kleinen unwürdigen Aufgabe (kleiner Obelisk) betraut wurde.

Santa Maria sopra Minerva

Durch die Via di Seminario gelangen wir zur Piazza S. Ignazio mit der Kirche S. Ignazio di Loyola

Sant' Ignazio di Loyola

Piazza di Sant´Ignazio, Bus 117, 119, 492, Mo-So 07:30-12:30 15:00-19:15, Tel: 06-679 44 06

Der Bau dieser Jesuitenkirche (1626 - 1650) wurde von Papst Gregor XV, welcher Ignatius von Loyola den Begründer des Jesuitenordens 1622 heilig gesprochen hatte, finanziert. Im Inneren sind die prunkvollen Deckenfresken sowie die in perfekter Simulation von Räumlichkeit gemalte Kuppel beachtenswert. Neben der Kirche befindet sich das 1583 bis 1585 erbaute Collegio Romano, das bis 1870 größte Jesuitenkolleg.

Sant' Ignazio di Loyola

Durch den schmalen Vicolo d. Burro gelangen wir zur Piazza di Pietra.

Auf der Südseite der Piazza sind in die Fassade des 1690 - 1695 als päpstliches Zollamt errichteten Gebäudes, welches heute als römische Börse dient die elf korinthischen Säulen des antiken Hadriantempels eingebaut. Der Tempel wurde 145 n. Chr. von Hadrians Sohn erbaut.

Über die Via d. Guglia gelangen wir zur Piazza di Montecitorio.

Piazza di Montecitorio

Der hier aufgestellte Obelisk wurde ursprünglich 10 n Chr. von Augustus hier auf dem Marsfeld aufgestellt und diente als riesige Sonnenuhr. Erst unter Julius II (1503 - 1513) wurde er wieder entdeckt aber erst unter Benedikt XIV (1740 - 1758) wurde er ausgegraben und wieder hier aufgestellt. An der Nordseite der Piazza di Montecitorio befindet sich der Palazzo di Montecitorio, welcher von Bernini begonnen und von Carlo Fontana 1694 vollendet wurde. Seit 1871 befindet sich hier das italienische Parlament mit seinen 630 Abgeordneten. Nach Osten schließt sich unmittelbar die Piazza Colonna mit der in ihrer Mitte stehenden Mark Aurel Säule an.

Piazza di Montecitorio

Es lohnt sich wegen der eindrucksvollen Rückfassade des Palazzo di Montecitorio aber der Gang durch die Via d Missione zur Piazza d. Parlamento und zurück über die Via del Corso zur Piazza Colonna.

Piazza Colonna, Mark Aurel Säule

Diese Zwillingssäule der älteren Trajansäule wurde 180 n. Chr. zur Verherrlichung der Siege Mark Aurels an der Donau errichtet. Nur 80 Jahre liegen zwischen der Trajansäule und er Mark Aurel Säule, künstlerisch jedoch Welten. Zeigt die Trajansäule noch de heldenhafte der Taten des Trajan, so tritt dieses Heldentum auf der Mark Aurel Säule in den Hintergrund. Es kommt eine Betonung des Übernatürlichen auf. Die Säule steht künstlerisch am Übergang der helenistischen Kultur zum frühen Christentum.

Piazza Colonna

Wir können unseren Rundgang hier beenden und mit einem der zahlreichen Busse auf dem Largo Chigi oder der Via del Corso zurückfahren, oder Bei der Piazza Colonna die Via del Corso, die alte Via Flaminia überqueren, und durch die V. Sabini und die V. d. Crociferi zur Fontana di Trevi gehen und mit dem Rundgang Fontana di Trevi und Piazza del Quirinale fortfahren.


 
Texte & Photos: Dr. Michael Spiegel - Impressum
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